4.500 Euro für Züchtungsarbeit von Friedemann Ebner

Gemeinsam die Saatgutforschung unterstützen

Von Biodiversität ist viel zu hören und zu lesen. Wir meinen damit insbesondere Abwechslung auf dem Teller und Mannigfaltigkeit in den Regalen wie auf den Äckern. Dabei geht es nicht nur um die unterschiedlichen Arten der Kulturpflanzen, von Apfel über Hafer, bis zu Weizen oder Zucchini, sondern auch um verschiedene Sorten einer Art! 

Saat- und Pflanzgut darf ausschließlich von offiziell zugelassenen Sorten gehandelt werden. Für die Ökogemüsezüchtung bedeutet dies, dass nach der langwierigen Arbeit im ökologisch zertifizierten Zuchtgarten noch eine in der Regel zweijährige, behördliche Anbauprüfung unter konventionellen Bedingungen folgt. 

Beim Zuckermais konnten die Züchter des Vereins Kultursaat bisher einige Anforderungen an die Einheitlichkeit, beispielsweise der ausgebildeten Blüte („Fahne“) nicht erfüllen. „Damit wir trotzdem einen leckeren, samenfesten Mais anbieten können und dürfen, haben wir uns für eine Anmeldung als sogenannte Amateursorte entschieden“, so Kultursaat-Geschäftsführer Michael Fleck. 

Mit unserer Sommeraktione, konnten wir das zeit- und kostenintensive Engagement des im Kultursaat e.V. organisierten Maiszüchters Friedemann Ebner mit insgesamt 4.500 € unterstützen. 

www.kultursaat.org