1.287 Euro für das Bildungprojekt "Biopoli"

Zukunftsfragen im Klassenzimmer

Lassen sich mit Gentechnik Hungersnöte verhindern? Wer profitiert vom Pestizideinsatz auf konventionellen Äckern? Was hat unsere Landwirtschaft mit KleinbäuerInnen in Entwicklungsländern zu tun?

Gute Fragen – auf die es keine einfachen Antworten gibt. Die MitarbeiterInnen der Agrar Koordination e.V. sind überzeugt, dass diese Themen gerade deshalb auch für Jugendliche und junge Erwachsene eine wichtige Rolle spielen. Mit dem Bildungsprojekt „Biopoli“ ermöglichen sie es jungen Menschen, sich kritisch und informiert mit wichtigen Zukunftsfragen auseinanderzusetzen.

Bundesweit bietet der Verein kreative Workshops und Projekttage für allgemeinbildende Schulen, Berufsschulen und Universitäten an. Rund vierzig, jährlich weiterqualifizierte ReferentInnen, beleuchten dabei mit interaktiven Lehrmethoden Themen wie Landwirtschaft, Ernährung, Gentechnik und ökologische Vielfalt. Auch der Besuch von landwirtschaftlichen Betrieben und der direkte Austausch mit BäuerInnen stehen auf dem Programm.

Perspektivwechsel statt Frontalunterricht
Holt das denn noch jemand hinter dem Smartphone hervor? „Wir freuen uns, wie begeistert und interessiert die meisten SchülerInnen mitmachen“, erzählt Sandra Blessin. Sie koordiniert das Bildungsprojekt der Agrar Koordination. „Allerdings gibt es bei uns auch keinen reinen Frontalunterricht, sondern Rollenspiele, Talkshow-Simulationen und Quizrunden. Dabei schlüpft jeder Mal in unterschiedliche Denk-Positionen. Das macht den SchülerInnen Spaß und lässt politische Themen viel lebendiger werden“.

Mit unserer Herbstspendenaktion unterstützten wir die Agrar Koordination, die sich mit ihren Bildungsprojekten sowie entwicklungs- und agrarpolitischen Infoveranstaltungen für eine zukunftsfähige und sozial gerechte Landwirtschaft einsetzt.

www.agrarkoordination.de